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Going South Poker: Chips unerlaubt vom Tisch nehmen

Going South Poker: Chips unerlaubt vom Tisch nehmen

Im Poker ist 'Going South' die unethische und verbotene Handlung, heimlich Chips vom eigenen Stack zu entfernen, während man weiterhin an einem Cash Game teilnimmt. Dies geschieht, um Gewinne zu sichern und potenzielle Verluste zu reduzieren, verstößt jedoch gegen die grundlegende 'Table Stakes'-Regel und gilt als schwerwiegender Verstoß gegen die Poker-Etikette. Dieser Leitfaden erklärt, warum es verboten ist und was Spieler stattdessen tun sollten.

Was bedeutet 'Going South' im Poker?

Der Begriff 'Going South' im Poker bezieht sich auf die Handlung eines Spielers, Chips während eines Live-Cashgames vom Tisch zu nehmen, um seinen Einsatz zu reduzieren. Stellen Sie sich einen Spieler vor, der gerade einen großen Pot gewonnen und seinen Stack verdoppelt hat. Wenn er diskret sein ursprüngliches Buy-in einsteckt und nur mit seinen Gewinnen weiterspielt, dann ist er 'Going South'. Diese Praxis ist auch weithin als 'Ratholing' bekannt. Die Kernidee ist, einen Gewinn zu sichern, ohne das Spiel verlassen zu müssen, wodurch der Betrag begrenzt wird, den andere Spieler zurückgewinnen können.

Ein Beispiel für Going South

Nehmen wir an, ein Spieler setzt sich an ein $1/$2 No-Limit Hold'em Cash Game mit einem Buy-in von $200. Nach einigen Stunden Spiel hat er Glück und sein Stack wächst auf $500. Um seine ursprüngliche Investition zu schützen, wartet der Spieler, bis der Dealer beschäftigt ist, und schiebt dann diskret Chips im Wert von $200 vom Tisch in seine Tasche. Er spielt nun mit einem $300 Stack weiter. Diese Aktion ist ein klassisches Beispiel für Going South. Er hat effektiv eine verlustfreie Session gesichert, während er immer noch die Chance hat, mehr zu gewinnen, was ihm einen unfairen Vorteil verschafft.

Warum ist Going South so verpönt?

Die Praxis, Chips vom Tisch zu nehmen, ist in der Poker-Community universell verurteilt und in allen seriösen Casinos und Card Rooms strengstens verboten. Die Gründe liegen in der Fairness und den fundamentalen Regeln des Spiels.

Verstoß gegen die Table Stakes Regeln

Der Hauptgrund, warum Going South verboten ist, liegt darin, dass es gegen die 'Table Stakes'-Regel verstößt. Diese grundlegende Pokerregel besagt, dass ein Spieler nur den Geldbetrag setzen kann, den er zu Beginn einer Hand auf dem Tisch hat. Sie impliziert auch, dass alle im Spiel befindlichen Chips im Spiel bleiben müssen, bis der Spieler beschließt, den Tisch vollständig zu verlassen. Durch das Entfernen von Chips verändert ein Spieler die Dynamik des Spiels unfair und schützt einen Teil seiner Gewinne, die rechtmäßig im Spiel sein sollten.

"Was auf dem Tisch ist, bleibt auf dem Tisch. Es ist der unausgesprochene Vertrag zwischen jedem Spieler in einem Cash Game. Diesen Vertrag durch 'Going South' zu brechen, bedeutet, den Geist des Spiels selbst zu brechen."

Unsportliches Verhalten und unethisches Spiel

Über die Regeln hinaus ist Going South einfach schlechte Poker-Etikette. Wenn Sie sich an einen Pokertisch setzen, erklären Sie sich damit einverstanden, Ihren Stack zu riskieren, um die Stacks Ihrer Gegner zu gewinnen. Das heimliche Entfernen Ihrer Gewinne verwehrt anderen die gleiche Gelegenheit, ihr Geld von Ihnen zurückzugewinnen. Es wird als feige und respektlose Aktion angesehen, die die Integrität des Spiels untergräbt und eine feindselige Spielumgebung schafft.

Richtige Etikette: Der korrekte Weg, Gewinne zu sichern

Wenn Sie Ihre Gewinne schützen möchten, gibt es nur einen akzeptablen Weg: Verlassen Sie das Spiel. Sie müssen bekannt geben, dass Sie auszahlen, alle Ihre Chips zum Kassierer bringen und Ihren Platz offiziell verlassen. Die meisten Casinos haben Regeln, die von einem Spieler verlangen, eine bestimmte Zeit (oft 30-60 Minuten) zu warten, bevor er dem gleichen Spiel mit einem kleineren Buy-in wieder beitreten kann. Dies verhindert, dass Spieler auszahlen und sofort für weniger wieder einsteigen, was den gleichen Effekt wie Ratholing hätte.

Vergleich: Korrekte vs. inkorrekte Handlungen

AktionLegalitätBeschreibungAuswirkung auf das Spiel
Going South / RatholingVerbotenHeimliches Entfernen eines Teils Ihrer Chips vom Tisch, während Sie weiterspielen.Schützt Gewinne unfair, verstößt gegen Table Stakes und zeigt unsportliches Verhalten.
Auszahlen (Cashing Out)ErlaubtAnkündigung des Verlassens und Entfernen aller Chips vom Tisch, um die Session zu beenden.Faires und akzeptiertes Verfahren. Der Spieler kann nach einer festgelegten Wartezeit zurückkehren.

Das Verständnis und der Respekt vor Casino-Slang und Regeln wie dem Verbot von Going South Poker ist entscheidend für jeden, der am Tisch ernst genommen werden möchte. Es geht um mehr als nur das Kennen der Hände; es geht darum, die Integrität und Fairness zu wahren, die Poker zu einem großartigen Spiel macht.

Vorteile
Nachteile
Verstößt gegen SpielregelnGoing South widerspricht direkt der 'Table Stakes'-Regel, einem fundamentalen Prinzip des Cashgame-Pokers, das von allen Casinos durchgesetzt wird.
Unfairer VorteilEs ermöglicht einem Spieler, Gewinne zu sichern, während er weiterspielt, wodurch der Betrag, den Gegner potenziell zurückgewinnen können, unfair reduziert wird.
Unsportliches VerhaltenDie Handlung gilt als höchst unethisch und als schwerwiegender Verstoß gegen die Poker-Etikette, was den Ruf eines Spielers schädigen kann.
Risiko von StrafenEin Spieler, der beim Going South erwischt wird, kann Strafen erhalten, die von einer Verwarnung bis zum Ausschluss vom Spiel oder sogar einem Casinoverbot reichen.

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Häufig gestellte Fragen

Obwohl es nicht im strafrechtlichen Sinne 'illegal' ist, verstößt Going South streng gegen die Regeln jedes Casinos und jeder Spielbank. Wer dabei erwischt wird, muss mit Strafen rechnen, die auch ein Hausverbot umfassen können.

Über den Redakteur

Ivan Potocki
Ivan PotockiChief iGaming Analyst & Senior Editor, CasinoPie